Sharif und Asha - und wie alles begann...

Sharif, der Waisenhauspapa, besaß früher in Bagamoyo, Tanzania ein kleines Kino, um sein Leben mit seiner Frau  und seinen damals 2 Kindern  bestreiten zu können. Das Kino bestand aus einem einzigen Raum und der Eintritt kostete etwa 3 Cent.

Familie Sharifu
Die Familie 2012

Als Sharif feststellte, dass immer  die gleichen Kinder, die eigentlich in die Schule gehen sollten, stattdessen täglich ins Kino kamen, begann er Fragen zu stellen.
Dabei musste er feststellen, dass viele der Kinder AIDS- oder Malaria-Waisen waren, kein Zuhause hatten und unterernährt waren. Viele waren zudem Opfer häuslicher und sexueller  Gewalt.
Sharif und seine Frau nahmen die Kinder bei sich auf und mit Hilfe von Freunden und seiner Familie wurde schließlich 2006 das Waisenhaus IMUMA ins Leben gerufen.  Im Jahre 2008 erhielt IMUMA offiziell den NGO Status.

Die Waisenhauseltern, die selbst in großer Armut leben und mit Ihren mittlerweile 3 eigenen Kindern auch nur das Nötigste zum Leben haben, kümmern sich um die Ihnen anvertrauten Waisen-/Straßenkindern wie um Ihre eigenen Kinder und leben zusammen mit Ihnen wie in einer großen Familie. 

Da das Waisenhaus bisher kaum irgendeine Unterstützung erhält, fehlt es an so vielem. Oft wissen die Waisenhauseltern nicht, ob sie in ein paar Tagen überhaupt noch genug Essen für die Kinder haben werden. An vitaminreiche Kost ist erst gar nicht zu denken. 

Auch sind die Räumlichkeiten des Waisenhauses reperaturbedürftig und sehr, sehr einfach. Nur für 6 Kinder stehen Schlafplätze zur Verfügung.

 

Es fehlt an so vielem und es gibt noch so viel zu tun!